OpenStreetMap versucht mit Hilfe der Satellitenbilder von GeoEye Karten zu erstellen, die Helfer vor Ort dann auf ihr GPS spielen können. GeoEye hat dafür OSM die Erlaubnis gegeben, deren Satellitenbildmaterial zu nutzen. Und wie es scheint, greifen einige Helfer auch dankbar auf diese Daten zurück.
Eine sehr gute Aktion, wie ich finde. Alle die, die Zeit dafür aufbringen können und mit dem Erstellen von OSM-Karten vertraut sind, sollten an dieser Aktion teilnehmen. Jede Minute zählt!
Momentan versuche ich, mein Studium neu zu organisieren. Dabei helfen soll mir der Studi-Survival-Guide von Martin Krengel. Da ich ja eh ein wenig “planungstechnische” Probleme habe, verspreche ich mir dadurch ein wenig Ordnung, zumal er selbst ja auch Student gewesen ist.
Das Bundesinnenministerium (aka Schäuble) sagte im Oktober 2008, dass die deutsche Regierung diesen “Unfug” in Bezug auf Ganzkörperscanner nicht mitmache. Das war vor einem Vierteljahr. Inzwischen heißt es: “Wenn es ein entsprechendes Gerät gibt, das die Persönlichkeitsrechte wahrt, hab’ ich damit kein Problem – aber wir sind noch nicht so weit.” (Innenminister Thomas de Maizière im Interview der SZ)
Eigentlich haben wir es ja schon immer gewusst: Der Staat will den gläsernen Bürger, um sich vor ihm besser schützen zu können. Und wie es aussieht, wird er ihn auch bekommen. In den Niederlanden werden die Scanner schon getestet. Was man aber bei all der Diskussion, die ich im Übrigen für ein elegantes Ablenkunsmanöver halte, vergisst, ist Folgendes:
Die USA wurden rechtzeitig vom Vater des Attentäters gewarnt. Das Problem ist: Es werden soviele Informationen gesammelt, dass die wirklich wichtigen schlichtweg untergehen. Bevor man also daherkommt, und immer neue Überwachsungsmethoden installieren will, sollte man vielleicht lieber mal die vorhandenen dahingehend optimieren, dass man die wichtigen Informationen herausfiltert.
Der Staat ist mit der schieren Flut an Daten doch eigentlich überlastet. Er mag es nur nicht zugeben.
Bei Spiegel Online meint man, die Ursache für den EC-Karten-Gau gefunden zu haben:
Ursache ist eine schlampige Programmierung, die Jahresdaten mit nur zwei Ziffern abkürzt, etwa 09 für 2009, dabei aber das Hexadezimal- und das Dezimalsystem verwechselt. Beide Zahlensysteme zählen gemeinsam bis 09 – im Hexadezimalsystem geht es dann aber mit “A”(10) bis “F”(15) weiter. Eine “10″ im Hexadezimalsystem bedeutet eine 16 im Dezimalsystem, im Falle der falsch interpretierenden Datumsberechnung also ein 2016 statt 2010.
Es klingt logisch, und auch beim Hersteller selbst sprach man ja von einem “peinlichen Fehler”. So erwartet also das Lesegerät eine Karte, die länger als 2016 gültig ist. Das sind die wenigsten Karten heute schon.
Allerdings müssten dann wohl die Lesegeräte aktualisiert werden, was ja ein auch nicht gerade unerheblicher Aufwand wäre. Eine Frage stellt sich jedoch: Wie kann sich so ein banaler Fehler einschleichen, und wie kann er durch alle Qualtitätssicherungen durchschlüpfen? Ich möchte jetzt nicht in der Haut der Verantwortlichen stecken…