Monthly Archive for Februar, 2009

LED-Uhr :: Teil I

Heute möchte ich euch den ersten Teil meiner LED-Uhr vorstellen.

Zu Weihnachten habe ich Claudia eine Uhr geschenkt. Da meine erste Planung darin bestand, die Uhr in einem IKEA-Uhrengehäuse zu verbauen, habe ich natürlich mein eigene Uhr erstmal zerlegt. Im Endeffekt hat es dann doch nicht gepasst, was nun dazu geführt hat, dass ich keine vernünftig lesbare Uhr mehr im Zimmer habe.

Also muss eine neue Uhr daher, die zugleich auch noch etwas besonderes ist. Deshalb kam mir die Idee zu meiner LED-Uhr. Dabei besteht die Uhr aus 3 Segmenten mit je 2 LED-Reihen à 9 Leds. Hinzu kommt eine Reihe mit 7 LEDs zur Anzeige des Wochentags.

Wie wird die Uhr gelesen?

Die möglichen Anzeigen der Uhr

Die möglichen Anzeigen der Uhr

Eigentlich ganz simpel. Damit ihr euch mal selbst ein Bild machen könnt, habe ich euch hier ein Schema aufgezeichnet. Wie ihr sehen könnt, werden die Segmente von links nach rechts gelesen. Pro Segment gibt es 2 Reihen LEDs. Dabei symbolisiert die linke Reihe die Zehner, die reche Reihe die Einer. Wem jetzt auffällt, dass z.B. beim ersten Segment in der linken Reihe auch 3 LEDs gereicht hätten, der hat zwar prinzipiell Recht, allerdings hätte das in meinen Augen die Ästhetik etwas gestört. Mit mehr LEDs hat man auch mehr Möglichkeiten zur Gestaltung. ;)

Im Übrigen dürft ihr euch nicht wundern, die LEDs auf der Skizze sind alle unterschiedlich in der Farbgestaltung. Inzwischen bin ich dazu übergangen, die LEDs alle einfarbig zu gestalten, da das in der praktischen Umsetzung wesentlich einfacher ist. Außerdem handelt es sich nunmehr nicht mehr um 5mm LEDs, sonder um die 3mm-Variante. Das hat natürlich zur Folge, dass ich eine kleinere Platine nutzen konnte.

Funktionen der Uhr

Wie man ja in der Skizze erkennen kann, besitzt die Uhr die Möglichkeit der Zeit-, Temperatur- und Datumsanzeige. Um dies zu realisieren, kommen die IC DS1620 (Temperatur-IC mit SPI-Interface), DS1337 (Echtzeituhr mit Kalender und Weckfunktion) und MAX7219 (Multiplex-LED-Treiber mit Helligkeitsregulierung) zum Einsatz. Das Display ist elektronisch dimmbar und wird in der Nacht automatisch gedimmt. Die Dunkelheit “erkennt” der Mikrocontroller dabei durch einen Fotowiderstand.

Als “Gehirn” kommt dabei der ATMega8 von ATMEL zum Einsatz, einer meiner Lieblingsprozzis. Bei den Platinen handelt es sich übrigens um Europlatinen, die ich mit einem Edding schwarz lackiert habe. Sollte jemand ebenfalls auf die Idee kommen: Kauft euch Platten mit Kupferbeschichtung und lasst die Seite mit der Beschichtung so, wie sie ist. Das erleichtert das Löten in jedem Falle.. ;)

Aktueller Stand

Bislang habe ich auf dem Mainboard den Mikrocontroller mit dem ISP-Anschluss verbunden und auch erfolgreich auslesen können. Desweiteren wurde die LED-Anzeige verlötet. Im Januar musste das Projekt zwecks Klausuren ruhen, jetzt hab ich es wieder aufgenommen und möchte es eigentlich diesen Monat fertigstellen, da im März wieder das Studium beginnt. Man darf gespannt sein… ;)

Bilder

Anbei gibt es noch eine kleinere Galerie mit einigen Bildern:

Let’s rock! “Axel Rudi Pell” live in Bochum…

Johnny bei einer seiner "dramatischen" Pausen

Johnny bei einer seiner "dramatischen" Pausen

Samstag waren Claudia und ich bei Axel Rudi Pell in der Zeche in Bochum. Um 13.30 sind wir hier in Wilhelmshaven losgefahren, um die 300 Kilometer nach Bochum auf uns zu nehmen.

Die Fahrt verlief relativ unspektakulär, einzig eine kleine Massenkarambolage auf der Gegenfahrbahn hatte kurz unsere Aufmerksamkeit. Um 16.45 waren wir dann mitten im Ruhrpott und reihten uns in die bis dahin noch kleine und übersichtliche Schlange ein. Einlass war um 18.00 Uhr, also mussten wir uns lange die Füße vertreten.

Die Zeche ist ein recht kleiner Club, ich vermute mal, dass so an die 500 – 600 Leute darin Platz finden. Und Claudia und ich standen in der ersten Reihe, was sich allerdings noch rächen sollte…

Um 19.00 Uhr begann die Vorband zu spielen, Mad Max. Feinster Hardrock, sach ich da nur. Sehr sehr geil, und sehr gut zum Vorheizen der Menge.

Nach einer guten Stunde war die Vorstellung von Mad Max vorbei und die “Axel”-Rufe hallten immer lauter durch die Halle.

Fast pünktlich wurde ab 20.00 Uhr zwei Stunden lang richtig gerockt. Johnny Gioeli hat es mit seiner Stimme wieder allen gezeigt, auch wenn ich zu beginn den Eindruck hatte, er würde unter Drogen stehen.^^ Der Mikrofonständer hat übrigens arg gelitten während der Show: War er zu Beginn gerade, so hätte er gegen Ende auch als moderne Kunst durchgehen können.

Axel selbst war etwas erkältet, was man ihm aber kaum angemerkt hat. Damit ihr mal seht, was ihr verpasst habt, hier das komplette Lining des Abends:

  • Tear Down The Walls
  • Higher
  • Warrior
  • “Medley” (u.a. “Casbah”)
  • Drum Solo (SEHR GEIL!)
  • Strong As A Rock
  • Keyboard Solo
  • Temple Of The King
  • Northern Lights (“Acoustic”)
  • Ocean Of Time (“Acoustic”)
  • Rock The Nation
  • Ain’t Gonna Win
  • Mystica
  • Fool Fool
  • Eternal Prisoner

Sehr coole Lieder dabei, wie ich finde, und auf jeden Fall einer der besten Liveauftritte, den ich bislang gesehen habe. Auch das Drum-Solo von Mike Terrana hat einem den letzten Rest Hörvermögen geraubt.

Gegen 22.00 Uhr war das Konzert nach einer Zugabe vorbei, und da ein großer Nebeneingang geöffnet wurden, konnten Claudia und ich schnell zum Auto gelangen und steckten nicht großartig im, bei solchen Veranstaltungen ja eigentlich typischen, “Parkplatz-Stau”. An der Tankstelle noch mal schnell mit Kaffee eingedeckt, und um 01.30 nachts waren wir dann wieder zuhause. Alles in allem sehr geniale 12 Stunden, die wir da hatten. Ich hoffe, dass ich demnächst ein paar Bilder online stellen kann.

P.S.: Die Taubheit blieb den ganzen Sonntag über. :mrgreen: Inzwischen kann ich aber wieder hören… :P

Bilder

Knapp daneben ist auch vorbei…

(C) 2009, Daniel Gilbert

(C) 2009, Daniel Gilbert

Man wurde ja dazu erzogen, sich auch über Kleinigkeiten zu freuen. Letzten Samstag habe ich mich der allgemeinen Hysterie angeschlossen und mal Lotto gespielt. Abends dann die Überraschung: Ein Vierer! Doch dann die Ernüchterung: Hätte ich statt der 13 die 14 angekreuzt, wäre es ein Fünfer geworden. Arrgh! Das Ende vom Lied waren 26€, die ich bekommen habe, da es fast eine Viertelmillion Spieler mit einem Vierer gab. Eine Woche vorher gab es noch das Doppelte… *knirsch* Aber, wenn man bedenkt, dass ich erst zum zweiten mal gespielt habe: Coole Sache. :mrgreen: