Heute möchte ich euch den ersten Teil meiner LED-Uhr vorstellen.
Zu Weihnachten habe ich Claudia eine Uhr geschenkt. Da meine erste Planung darin bestand, die Uhr in einem IKEA-Uhrengehäuse zu verbauen, habe ich natürlich mein eigene Uhr erstmal zerlegt. Im Endeffekt hat es dann doch nicht gepasst, was nun dazu geführt hat, dass ich keine vernünftig lesbare Uhr mehr im Zimmer habe.
Also muss eine neue Uhr daher, die zugleich auch noch etwas besonderes ist. Deshalb kam mir die Idee zu meiner LED-Uhr. Dabei besteht die Uhr aus 3 Segmenten mit je 2 LED-Reihen à 9 Leds. Hinzu kommt eine Reihe mit 7 LEDs zur Anzeige des Wochentags.
Wie wird die Uhr gelesen?
Eigentlich ganz simpel. Damit ihr euch mal selbst ein Bild machen könnt, habe ich euch hier ein Schema aufgezeichnet. Wie ihr sehen könnt, werden die Segmente von links nach rechts gelesen. Pro Segment gibt es 2 Reihen LEDs. Dabei symbolisiert die linke Reihe die Zehner, die reche Reihe die Einer. Wem jetzt auffällt, dass z.B. beim ersten Segment in der linken Reihe auch 3 LEDs gereicht hätten, der hat zwar prinzipiell Recht, allerdings hätte das in meinen Augen die Ästhetik etwas gestört. Mit mehr LEDs hat man auch mehr Möglichkeiten zur Gestaltung.
Im Übrigen dürft ihr euch nicht wundern, die LEDs auf der Skizze sind alle unterschiedlich in der Farbgestaltung. Inzwischen bin ich dazu übergangen, die LEDs alle einfarbig zu gestalten, da das in der praktischen Umsetzung wesentlich einfacher ist. Außerdem handelt es sich nunmehr nicht mehr um 5mm LEDs, sonder um die 3mm-Variante. Das hat natürlich zur Folge, dass ich eine kleinere Platine nutzen konnte.
Funktionen der Uhr
Wie man ja in der Skizze erkennen kann, besitzt die Uhr die Möglichkeit der Zeit-, Temperatur- und Datumsanzeige. Um dies zu realisieren, kommen die IC DS1620 (Temperatur-IC mit SPI-Interface), DS1337 (Echtzeituhr mit Kalender und Weckfunktion) und MAX7219 (Multiplex-LED-Treiber mit Helligkeitsregulierung) zum Einsatz. Das Display ist elektronisch dimmbar und wird in der Nacht automatisch gedimmt. Die Dunkelheit “erkennt” der Mikrocontroller dabei durch einen Fotowiderstand.
Als “Gehirn” kommt dabei der ATMega8 von ATMEL zum Einsatz, einer meiner Lieblingsprozzis. Bei den Platinen handelt es sich übrigens um Europlatinen, die ich mit einem Edding schwarz lackiert habe. Sollte jemand ebenfalls auf die Idee kommen: Kauft euch Platten mit Kupferbeschichtung und lasst die Seite mit der Beschichtung so, wie sie ist. Das erleichtert das Löten in jedem Falle..
Aktueller Stand
Bislang habe ich auf dem Mainboard den Mikrocontroller mit dem ISP-Anschluss verbunden und auch erfolgreich auslesen können. Desweiteren wurde die LED-Anzeige verlötet. Im Januar musste das Projekt zwecks Klausuren ruhen, jetzt hab ich es wieder aufgenommen und möchte es eigentlich diesen Monat fertigstellen, da im März wieder das Studium beginnt. Man darf gespannt sein…
Bilder
Anbei gibt es noch eine kleinere Galerie mit einigen Bildern:
- Die möglichen Anzeigen der Uhr















































